Kapuzinerkresse – Tropaeolum majus

Die Kapuzinerkresse ist ein „scharfer“ Gast im Kräutergarten. Inhaltlich hervorzuheben ist der hohe Anteil an Senfölglykosiden. Dieser verleiht der Kapuzinerkresse den scharfen Geschmack. Das Gesamtpaket an Inhaltsstoffen (Senfölglykoside, Flavonoide, Carotinoide, Vitamin C, uvm.) verhilft dem Heilkraut zum Beinamen „Pflanzliches Antibiotikum“. Verwendet werden die gelben, orangen bis roten Blüten sowie die Blätter. Blütezeit ist je nach Lage Juni bis Oktober/November.

Eingesetzt wird die Kapuzinerkresse u.a. bei Infekten der Atemwege, Nebenhöhlenentzündung, Harnwegsinfekten und zur Steigerung der Abwehrkräfte. Bei empfindlichen Personen kann der zu massive Konsum der Pflanze zu Reizungen der Schleimhäute im Mund/Magen/Darm-Bereich führen. Für Kinder ist der Verzehr auch nur in Maßen zu empfehlen, z.B. als Beigabe in Saucen oder Kräuterbutter, nie eine ganze Blüte oder Blatt auf einmal.

In meiner Familie findet die Kapuzinerkresse vor allem kulinarische Verwendung. Die Schärfe der Blüten verleiht Kräuterbutter und Saucen das gewisse Etwas. Auch als Dekoration schmückt sie so manches Gericht. Wenn ich im Garten daran vorbei gehe koste ich auch mal die eine oder andere Blüte. Wer weiß, vielleicht sind meine Abwehrkräfte deswegen so stark. Getrocknet findet die Kapuzinerkresse in Erkältungs-Tee verwendung.

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